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10 Gründe für ein Studium in Niedersachsen

Fächervielfalt

Ganze 200.000 Studierende hat das Land Niedersachsen im Jahr 2015 an die Hochschulen gelockt und somit einen neuen Höchststand erreicht. Bei über 1500 Studiengängen reicht die Fächervielfalt von A wie Architektur über Nautik, BWL, Jura und Soziologie bis hin zu Z wie Zahnmedizin. Auch einzigartige Studiengänge wie Pferdewissenschaften können hier studiert werden. Während es die Studierenden des Faches Luft- und Raumfahrt eher zu den Sternen zieht, widmen sich andere als Sozialwissenschaftler/in oder Pflanzenbiotechnologe/in eher den irdischen Problemen. Was auch immer sie antreibt, in Niedersachsen finden sie garantiert das richtige Studium. 


Internationale Ausrichtung

Die internationale Ausrichtung wird an den niedersächsischen Hochschulen GROSS geschrieben. Dies zeigt sich z. B. im Rahmen von Kooperationen mit ausländischen Partnerhochschulen, englischsprachigen Studiengängen und  interkulturellen Mentoring Programmen. Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) stellt den Hochschulen jährlich Mittel in Millionenhöhe bereit, um diese in ihrer internationalen Profilbildung sowie in der Bereitstellung von internationalen und interkulturellen Lernangeboten zu unterstützen.


Moderne Ausstattung

Die Hochschulen Niedersachsens sind für alle Eventualitäten gerüstet. Moderne Computerarbeitsplätze, neueste Geräte im Bereich der Naturwissenschaften und der technischen Studien-gänge, topausgestattete und EDV-gestützte Bibliotheken. Außerdem Multimediahörsäle, Seminarräume und selbstverständlich auch eine internetbasierte Arbeitsumgebung wie z.B. StudIP, mit deren Hilfe Studierende unter anderem ihre Lehrveranstaltungen organisieren sowie untereinander und mit Lehrenden kommunizieren und Inhalte teilen können. Die Campusse werden ständig um neue Gebäude erweitert. So baut bspw. die Universität Hannover gegenwärtig einen neuen Maschinenbaucampus während die Uni Hildesheim im Jahr 2015 einen Neubau eröffnet hat, in dem sich alle Serviceeinrichtungen der Hochschule bündeln. Auch an den anderen Hochschulen ist ständig etwas in Bewegung: Die Georg-August-Universität Göttingen ließ auf ihrem Zentralcampus ein Lern- und Studiengebäude (LSG) errichten, in dem sich die Studierenden zum gemeinsamen Lernen verabreden können – und das natürlich an topmodernen Arbeitsplätzen.


Keine Studiengebühren

Mit der Abschaffung der Studiengebühren zum Wintersemester 2014/2015 leistete Niedersachsen einen wesentlichen Beitrag für mehr Chancengleichheit beim Hochschulzugang. Wer studieren will ist nun nicht mehr vom Einkommen seiner Eltern abhängig. Zu betonen ist dabei, dass das Land den Hochschulen die wegfallenden Studienbeiträge zu 100 Prozent ersetzt, womit die Qualität der Lehre und der Studienbedingungen an den niedersächsischen Hochschulen auch zukünftig gesichert ist.


Hohe Qualität in Studium und Lehre

Die modernen Medien durchdringen nicht bloß den privaten, sondern auch den universitären Alltag. Von dieser Entwicklung bleiben auch Forschung und Lehre nicht unberührt, was bedeutet, dass die Bildungseinrichtungen ihre Konzepte und Studienangebote an die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen anpassen. Die Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz nimmt dabei an den niedersächsischen Hochschulen einen großen Stellenwert ein.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die niedersächsischen Hochschulen dabei, ihre Studienbedingungen zu verbessern und eine hohe Qualität im Bereich der  Hochschullehre zu gewährleisten. Bundesweit einmalig haben sich in Niedersachsen 15 Projekte verschiedener Hochschulen zu einem Netzwerk "Qualitätsoffensive Lehre Niedersachsen" zusammengeschlossen. Hier werden regelmäßig Erfahrungen und Ideen ausgetauscht, um die Kompetenzen zu bündeln und voneinander zu lernen. 


Theorie & Praxis

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) hat 2016 die Förderung von insgesamt neun anwendungsorientierten Forschungsprojekten bewilligt. Somit wurde ein neuer Wissens-transfer zwischen den universitären sowie außeruniversitären Einrichtungen mit Wirtschaft und Gesellschaft geschaffen. Mittels dualer Studiengänge werden zwei Lernorte, nämlich Hochschule und Betrieb zu einer Einheit. Auf diese Weise wird das theoretische Wissen direkt in den Praxisbetrieb eingebracht und das dort erlernte wissenschaftlich reflektiert. Innovatives Handeln und Denken wird somit systematisch stimuliert. Hand- und Kopfarbeit  verschmelzen.


Studium ohne Abitur

In Niedersachsen gibt es viele Möglichkeiten, auch ohne Abitur an den Hochschulen des Landes ein reguläres Studium aufzunehmen. Neben dem Abschluss als Meister/in und staatlich geprüfte/r Techniker/in oder Betriebswirt/in  berechtigen noch viele weitere (Fortbildungs-) Abschlüsse dazu, an allen Hochschulen des Landes den jeweiligen Wunschstudiengang zu belegen. Mit anderen beruflichen Vorbildungen können bestimmte, fachlich einschlägige Studiengänge begonnen werden. Wer nicht über die eben genannten Voraussetzungen verfügt, kann ersatzweise eine Zulassungsprüfung (Immaturenprüfung) ablegen, die im Falle eines erfolgreichen Bestehens ein Studium in einem bestimmten Fach ermöglicht.


Kunst & Kultur

Ob ein Besuch bei den Nanas in Hannover, ein Nachmittag im Otto Huus in Emden, ein Abstecher zur Marienburg, zum Phaneo in Wolfsburg oder in die Rattenfängerstadt Hameln – Niedersachsen hat für jeden etwas zu bieten. Auch für Freunde der Musik oder der deutschen Braukunst finden sich mit dem Fête de la Musique, dem Fährmannsfest, dem Hurricane, dem Deichbrand, Appletree Garden Festival oder dem Bierfest (welches es langsam aber sicher auch über Niedersachsens Grenzen hinausschafft) das ganze Jahr über spannende Events. 


Natur & Stadt

Hannover gehörte im Jahr 2016 zu den grünsten Städten Deutschlands. Mit der Eilenriede verschmilzt die Stadt mit einem 640 ha großen Stadtwald und lädt zu langen Spaziergängen ein. Wen es eher ans Wasser zieht, kann sich einen Tag am Steinhuder Meer entspannen oder eine Wattwanderung an der schönen Nordsee machen und im Anschluss traditionell Fofteihn maken sowie Krabben pulen. Auch für Abenteuerlustige und Entdecker/innen gibt es zahlreiche Tiergärten, Höhlen und Wanderwege, die Naturfreunde Staunen lassen. Also Brote geschmiert, Schuhe geschnürt, auf in den Harz und rauf auf den Wormberch. Mit Glück lässt sich ja vielleicht ein Luchs erblicken. Wer sich dann wieder nach der Stadtluft sehnt, kommt mit Bus und Bahn oder sogar zu Fuß schnell aus dem Grünen zurück in den urbanen Dschungel.


Die besten Chancen für Frauen in den MINT-Studiengängen

Seit Anfang der 90er Jahre fördert das Land Niedersachsen Projekte und Mentoring Programme um junge Frauen für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu begeistern und sie bei ihrem Weg in ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium zu begleiten.          
Und den Erfolg kann man sehen – Bundesweit hat Niedersachsen den höchsten Anteil an Frauen in den Fächern Informatik und Mathematik. Das Niedersachen-Technikum unterstützt seit 2012 junge Abiturientinnen und Fachabiturientinnen bei ihrem Wunsch einen echten Einblick in die MINT-Studiengänge zu erhalten.