Die niedersächsischen Hochschulen bieten auf vielfältige Weise aktive Unterstützung bei der Integration von Geflüchteten an. Studentische Initiativen engagieren sich in Sportangeboten oder Begleitprogrammen für Geflüchtete. Lehramtsstudierende wirken in der Sprachförderung mit. Durch Angebote wie Gasthörenden-, Patenschafts- und Mentoring-Programme, Schnupperstudien, spezielle Studienangebote und Lehrveranstaltungen, Schreibwerkstätten, Konferenzen, Aktions- und Blockwochen sowie Campus- und Sommerfeste ebnen die Hochschulen den studieninteressierten Geflüchteten den Weg auf den Campus.
Ihren Beitrag leisten die Hochschulen jedoch nicht erst jetzt: Es ist eine ihrer originären Aufgaben, durch Forschung und Lehre herauszufinden, wie Menschen zusammen leben und lernen, wie Teilhabe an Bildung gelingen kann und wie die Gesellschaft auf Migration reagiert. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht mit hochschuleigenen Informationen zu den verschiedenen Projekten.
Eine bundesweite Übersicht von Hochschulaktivitäten ist bei den Informationen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zum Thema "Studium für Geflüchtete" aufgeführt.
Damit die Einrichtungen der Erwachsenenbildung in Niedersachsen ein flächendeckendes Angebot von Maßnahmen zum Spracherwerb (Deutsch) von Geflüchteten einrichten können, stellt das Land Niedersachsen seit 2015 finanzielle Mittel zur Verfügung. Diese werden durch die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) verwaltet.
An den acht lehrerbildenden Hochschulen in Niedersachsen (Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Vechta) werden durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanzierte Projekte für die Lehramtsausbildung erarbeitet und durchgeführt.
Bild: © mihailomilovanovic/iStockphoto.com