Bestimmte berufliche Fortbildungsabschlüsse berechtigen in Niedersachsen zum Hochschulstudium – und zwar egal in welcher Fachrichtung – an allen Hochschularten. Die Berechtigung ist nicht befristet und gesetzlich festgeschrieben. Das heißt: Wer zum Beispiel einmal seinen Meister gemacht hat, kann auch nach Jahren im Berufsleben noch jedes gewünschte Fach studieren.
Meister*in, staatlich geprüfte*r Techniker*in oder Betriebswirt*in? In der Übersicht erfahren Sie, welche berufliche Vorbildung zum Studieren in Niedersachsen berechtigt oder ob gegebenenfalls eine zusätzliche Qualifikation nötig ist:*
Dazu gehören alle nach dem Berufsbildungsgesetz, den Handwerksordnungen und dem Seemannsgesetz abgelegten Meisterprüfungen.
Dazu gehören alle Weiterbildungsprüfungen an zweijährigen Fachschulen im Vollzeitunterricht oder entsprechenden Teilzeitbildungsgängen nach einer beruflichen Erstausbildung oder ersatzweise siebenjähriger einschlägiger Berufstätigkeit bei bestimmten Fachrichtungen.
Beispiele von Fortbildungen auf Grundlage von Rechtsverordnungen des Bundes (§ 53 Berufsbildungsgesetz/§ 42 Handwerksordnung). Eine Gleichwertigkeit für den Hochschulzugang ist gemäß Verordnung v. 31.07.2007 festgestellt:
Beispiele von Fortbildungen auf Grundlage von besonderen Rechtsvorschriften der zuständigen Stellen (§ 54 Berufsbildungsgesetz/§ 42f Handwerksordnung). Eine Gleichwertigkeit für den Hochschulzugang ist gemäß Verordnung v. 31.07.2007 festgestellt:
* Quelle: Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG), § 18 Abs. 4