Eine aktuelle Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) beleuchtet die Gesundheit der Studierenden in Deutschland und beschäftigt sich vor allem mit der Frage, ob sich die Gesundheitssituation Studierender seit dem Ende der Corona-Pandemie verbessert hat. Das hat sie: Insgesamt würden 68 Prozent der befragten Studierenden ihren Gesundheitszustand als gut oder sehr gut beschreiben. Das ist eine Verbesserung um 7 Prozentpunkte gegenüber dem Jahr nach Corona (2023). Ein Vergleich mit der Erhebung von 2015 zeigt jedoch, dass sich Studierende heute deutlich häufiger gestresst fühlen, als noch vor zehn Jahren: Im Jahr 2026 fühlen sich 41 Prozent der befragten Studierenden häufig gestresst, im Jahr 2015 waren es mit 23 Prozent deutlich weniger. So sind die am häufigsten genannten gesundheitlichen Beschwerden Studierender Stress- und Erschöpfungssymptome, Ängste und Sorgen sowie Kopf- und Rückenschmerzen. Frauen weisen bei allen genannten Symptomen höhere Prävalenzraten auf als Männer.
Als Stressfaktoren identifiziert die Erhebung die Wohnsituation – besonders für Studierende, die im Wohnheim leben –, Prüfungen und Klausuren sowie die Belastung durch paralleles Arbeiten und Studieren. Hinzu kommen Angst vor schlechten Noten sowie finanzielle Sorgen. Dabei gilt: Je fortgeschrittener das Studium, desto häufiger berichten Studierende von Stress. Aber es gibt auch Strategien gegen die Belastung: Um dem Stress entgegenzuwirken, finden Studierende vor allem das Treffen von Freunden und Familie hilfreich (ca. 89 Prozent). Aufenthalte in der Natur oder im Freien (ca. 84 Prozent) sowie Sport (ca. 78 Prozent) werden ebenfalls als Entspannungsstrategien eingesetzt.
Für das TK-Dossier 2026 "Wie geht’s Deutschlands Studierenden?" der Techniker Krankenkasse wurden im Januar 2026 bundesweit repräsentativ 1.000 Studierende zu ihrer Gesundheit befragt. Das aktuelle Dossier ist nach 2015 und 2023 die dritte Befragung der TK zur Gesundheit Studierender.
Zum TK-Dossier 2026: Wie geht’s Deutschlands Studierenden?
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