Großbritannien kehrt 2027 in das Erasmus+ Programm zurück

Die Europäische Kommission und das Vereinigte Königreich haben sich darauf verständigt, dass Großbritannien ab 2027 als assoziiertes Mitglied am Erasmus+ Programm und damit uneingeschränkt an allen Möglichkeiten des Austauschprogramms teilnimmt. Studierende aus der EU, England und Nordirland können damit wieder wechselseitig von den Unterstützungsmöglichkeiten des Programms profitieren.

Mit dem Brexit war das Vereinigte Königsreich aus dem Erasmus+ Programm ausgeschieden und hatte damit ab 2021 den Status eines nicht assoziierten Drittlandes. Ein Auslandssemester in England und Nordirland war weiterhin möglich, die Fördermöglichkeiten für Studierende und Doktoranden waren durch den Austritt jedoch deutlich eingeschränkt. Der nächste Erasmus+ Programmzeitraum startet 2027. Studierenden stehen dann unter anderem wieder alle Erasmus-Fördermöglichkeiten für Reise- und Aufenthaltskosten zur Verfügung. Sie sind außerdem von Gebühren befreit, die an der aufnehmenden Einrichtung ggf. für Lehre, Prüfungen, Laboratorien und Bibliotheken erhoben werden. Bis zu seinem Austritt war das Vereinigte Königreich eines der beliebtesten Ziele für deutsche Austauschstudierende.

Joint Statement EU-UK

Erasmus+ – Studium im Ausland

Pressemitteilung des DAAD

Wissenschaft weltoffen

 

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