"Europäische Hochschulen": Neue Allianzen ausgewählt

Die Initiative "Europäische Hochschulen" ist ein Projekt der Europäischen Union, das die grenzüberschreitende Mobilität von Lehrenden, Studierenden und Forschenden in Europa fördern soll. Dabei finden sich jeweils mindestens drei europäische Hochschulen zu einer Allianz zusammen, die gemeinsam Projekte plant und durchführt.

Die erste Pilotausschreibung fand bereits im Oktober 2018 statt. Nun wurden die Gewinner der zweiten Pilotausschreibungsrunde verkündet. Aus den 62 Bewerbungen, die eingegangen sind, wurden 24 Kooperationen ausgewählt, an denen insgesamt 165 Hochschulen aus 26 Ländern beteiligt sind. Sie erhalten jeweils maximal 5 Millionen Euro für drei Jahre. Darunter sind auch 20 deutsche Hochschulen, die an 18 der 24 Allianzen teilhaben. Die einzige niedersächsische Hochschule ist dabei die Georg-August-Universität Göttingen, die mit acht weiteren Partnern das Hochschulnetzwerk "Enlight" (European University Network to promote Equitable Quality of Life, Sustainability, and Global Engagement through Higher Education Transformation) gründete. 

Die Förderung erhalten die auserwählten Kooperationen von der EU, doch die deutschen Hochschulen werden zusätzlich in der Form eines nationalen Begleitprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt. Der Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Prof. Dr. Joybrato Mukherjee sagt dazu: "Der gemeinsame europäische Hochschulraum ist ein Stabilitätsanker für Europa, und an den Hochschulen in Europa wird die europäische Idee in besonderer Weise gelebt. Die neuen Hochschulallianzen werden einen weiteren großen Beitrag dazu leisten, über gemeinsame Forschung und Lehre die gemeinsame europäische Identität zu fördern und zu festigen."

Zur Pressemitteilung des BMBF

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