Immer mehr Frauen entscheiden sich für ein MINT-Studium

Seit dem Wintersemester 2016/17 beginnen jährlich etwas mehr Frauen ein Studium als Männer. Seltener wählen sie dabei ein Studium in den sogenannten MINT-Fächern, also aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Im Studienjahr 2024 war der Anteil der Studienanfängerinnen im 1. Fachsemester im MINT-Bereich mit 36 Prozent jedoch so hoch wie nie, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Der Frauenanteil unter den Studienanfängerinnen und -anfängern im 1. Fachsemester in den MINT-Fächern ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Mit einem Anteil von mehr als einem Drittel im Studienjahr 2024 erreichte er einen neuen Höchststand, so die aktuelle Meldung des Statistischen Bundesamtes. Zehn Jahre zuvor hatte der Frauenanteil in diesem Bereich noch bei 31 Prozent gelegen.

39 Prozent aller Studienanfängerinnen und -anfänger wählten im Studienjahr 2024 ein MINT-Fach. Das beliebteste Fach war Informatik, mit Abstand gefolgt von Maschinenbau/-wesen und Wirtschaftsinformatik. Frauen entschieden sich am häufigsten für Innenarchitektur. Hier lag der Frauenanteil im Studienjahr 2024 bei 87 Prozent. Am niedrigsten war der Frauenanteil mit 10 Prozent im Bereich Fahrzeugtechnik.

Insgesamt ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger im 1. Fachsemester in den MINT-Fächern allerdings gesunken: Im Studienjahr 2024 waren es laut Destatis 5 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor.

Zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes

Zur Mitteilung des CHE "Studienanfänger*innen in Deutschland"

 

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