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Die niedersächsischen Hochschulen
bieten vielfältige Informationsveranstaltungen
für Studieninteressierte an. Das Angebot
reicht von den bekannten Hochschulinformationstagen,
die u. a. einen ersten Einblick in die jeweiligen
Studiengänge geben sollen, über das
Schnupperstudium, in dem man in reguläre
Lehrveranstaltungen der unterschiedlichen Fächer
hineinschnuppern kann, bis zu speziellen,
oftmals für bestimmte Zielgruppen bestimmten
Veranstaltungen.
Diese Informationsmöglichkeiten
sollten Sie nutzen als wichtige Bausteine Ihres
studien- und berufswahlorientierenden Unterrichts.
Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick
über die einzelnen Angebote, oftmals mit
Links zu weiteren Informationen (z. B. genaue
Inhalte, ggf. Anmeldebedingungen) versehen. Des
weiteren haben wir für Sie eine Liste mit
Ansprechpartnerinnen und partnern aus den
niedersächsischen Studienberatungsstellen
zusammengestellt, die Ihnen bei Fragen zu diesen
Informationsveranstaltungen und darüber hinaus
zur Verfügung stehen. Um Ihren Besuch in
der Hochschule für Sie und Ihre Schülerinnen
und Schüler möglichst effektiv zu machen,
finden Sie hier auch Hinweise zu Vorbereitung,
Durchführung und Nachbereitung der Teilnahme
an diesen Veranstaltungen. über die hier
angeführten Angebote hinaus ist es auch möglich,
Studienberaterinnen und Studienberater sowie andere
Hochschulangehörige in den studien- und berufsvorbereitenden
Unterricht einzuladen. Soweit das von den personellen
Ressourcen der Studienberatungsstellen möglich
ist, werden sie einer Einladung gerne nachkommen.
Auch dafür stehen Ihnen die Ansprechpartnerinnen
und partner zu Verfügung.
Hinweise: Bei einigen Angeboten
der Hochschulen, die Teil der regulären Lehrveranstaltungsprogramme
sind, besteht die Möglichkeit, dass die Teilnahme
und Leistungen für ein späteres Studium
angerechnet werden können. Erkundigen Sie
sich danach bei den jeweiligen Studienberatungsstellen.
In der Übersicht sind zu Ihrer Information
auch bereits vergangene Veranstaltungen aufgeführt.
Von diesen steht jedoch zu erwarten, daß
sie in absehbarer Zeit in dieser o.ä. Form
wieder angeboten werden. |
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Hochschulregion |
Hochschule |
Veranstaltung |
Termin |
Braunschweig |
Technische Universität Braunschweig |
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Weitere Angebote finden Sie hier |
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| 02. Juli 2011 |
| 21. September 2011 |
| jedes Semester |
| jedes Semester |
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| Hochschule für Bildende Künste Braunschweig |
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| 25. Januar 2012 |
| 06. bis 10. Juli 2011 |
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| Clausthal |
Technische Universität
Clausthal |
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Weitere Angebote für Schülerinnen (Science-4-Girls) finden Sie
hier. |
Weitere Angebote für Schülerinnen und Schüler finden Sie hier. |
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| 21. und 22. März 2012 |
| Herbstferien 2012 |
| jedes Semester |
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| Emden |
Hochschule Emden/Leer |
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| 25. Januar 2012 |
| März 2012 |
15. März bis 30. Mai und
15. Oktober bis 15. Dezember eines Jahres |
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| Göttingen |
Universität Göttingen |
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Weitere Angebote finden Sie hier. |
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| 12. und 13. März 2012 |
| jedes Semester |
| jedes Semester |
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Private Hochschule
Göttingen |
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| 24. März 2012 |
| 26. Januar 2012 |
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| Hannover |
Universität Hannover |
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Master Infotag (für Bachelor Studierende, Absolventen und andere Interessierte) |
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Career Dates 2012: Schwerpunkte: 1. Ingenieur- und Naturwissenschaften, 2. Wirtschafts-, Rechts-, Geistes- und Sozialwissenschaften (Berufliche Orientierung, Firmenkontaktmesse) |
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Herbstuniversität für Schülerinnen in Mathematik, Naturwissenschaft, Wirtschaft und Technik (für Schülerinnen der Jahrgangsstufen 11 bis 13) |
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juniorstudium Studieren vor dem Studieren (für Wehr- und Zivildienstleistende, Auszubildende, Abiturientinnen und Abiturienten, Hochbegabte) |
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Gauß-AG
(AG für Gymnasiasten zu Anwendungen Mathematik und Naturwissenschaften in Wirtschaft, Umwelt, Gesellschaft) |
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uni:fit Intensivkurse in Mathematik für Studienanfänger aller Fachrichtungen |
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Weitere Angebote finden Sie hier. |
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| 11. und 12. September 2012 |
| 14. April 2011 |
| 20. Juni 2012 |
| jedes Semester |
| 04. bis 08. Juni 2012 |
Herbstferien 2012
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| 23. Januar bis 03. Februar 2012 |
| jedes Semester |
| 2 Kursperioden im Jahr (Herbst und Frühjahr) |
| 20. August bis 07. September 2012 |
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Hochschule für Musik, Theater und Medien
Hannover |
| Hochschulinformationstage (s. Universität Hannover) |
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Medizinische Hochschule
Hannover |
| Hochschulinformationstage (s. Universität Hannover) |
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Tierärztliche Hochschule
Hannover |
| Hochschulinformationstage (s. Universität Hannover) |
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| Fachhochschule Hannover |
| Hochschulinformationstage (s. Universität Hannover) |
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Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover
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| Hildesheim |
Universität Hildesheim |
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| jedes Semester |
| 14. bis 16. Mai 2012 |
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HAWK Hochschule
Hildesheim/Holzminden/
Göttingen |
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Infotage für Schüler/innen der gymnasialen Oberstufe der Fakultät Naturwissenschaften und Technik
(Standort Göttingen) |
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Info-Tag der Fakultät Erhaltung von Kulturgut (Standort Hildesheim) |
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| jeden Donnerstag |
| 12. bis 14. März 2012 |
| jedes Semester |
| 28. Januar 2012 |
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| Norddeutsche Hochschule für Rechtspflege |
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| Lüneburg |
Universität Lüneburg |
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Infotag Bachelorstudium für Abiturientinnen und Abiturienten, Bewerberinnen und Bewerber mit Fachhochschulreife und Personen mit anderen gültigen Berechtigungen zum Hochschulstudium |
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| 19. Januar 2012 |
| jedes Semester |
| April 2012 |
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| Oldenburg |
Universität Oldenburg |
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Weitere Angebote finden Sie hier. |
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| 01. Juni 2012 |
| jedes Semester |
| jedes Semester |
| jedes Semester |
| jedes Winter- semester |
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| Osnabrück |
Universität Osnabrück |
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| 17. November 2011 |
| jedes Semester |
| jedes Semester |
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| Hochschule Osnabrück |
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Hochschulinformationstag
(s. Universität Osnabrück) |
| Schnupperstudium (s. Universität Osnabrück) |
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| Ottersberg |
Fachhochschule Ottersberg |
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02. Februar 2012
24. Mai 2012
11. Oktober 2012 |
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| Vechta |
Universität Vechta |
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| Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/ Diepholz/ Oldenburg |
Informationsveranstaltung
für Studieninteressierte |
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jeden 1. Samstag im Monat, 10.00 Uhr |
| Wilhelmshaven |
Jade Hochschule Wilhelmshaven/ Oldenburg/ Elsfleth |
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„Gast für einen Tag" (für Interessierte an natur- und technikwissenschaftlichen Studiengängen) (Standorte Wilhelmshaven und Oldenburg) |
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| 16. November 2011 |
| 26. bis 29. März 2012 und 22. bis 25. Oktober 2012 |
15. März bis 15. Mai und
1. Oktober bis 15. Dezember eines Jahres |
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| Wolfenbüttel |
Ostfalia
Hochschule Braunschweig/
Wolfenbüttel |
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| 21. bis 24. Mai 2012 |
| 25. Januar 2012 und 15. März 2012 |
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Hinweise
als PDF-Dokument (zum Ausdrucken, 87 KB) |
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Vorbemerkung
Die Informationsveranstaltungen und -angebote
der Hochschulen für Schülerinnen und
Schüler sollten als wichtiger Bestandteil
im Studien- und Berufswahlprozess genutzt werden.
Eine gewinnbringende Teilnahme an derartigen Veranstaltungen
ist aber nur möglich, wenn die Schülerinnen
und Schüler bei dieser für sie zumeist
ersten Begegnung mit der Hochschule inhaltlich
und organisatorisch von der Schule unterstützt
werden. Das heißt: die Schule muss ausreichend
Zeit und Raum zur Verfügung stellen, um den
Schülerinnen und Schülern die unterschiedlichen
Möglichkeiten und Programme zu vermitteln.
Die Schule sollte dafür sorgen, dass die
Schülerinnen und Schüler mit einer realistischen
Frage- und Erwartungshaltung an den Informationsveranstaltungen
teilnehmen.
Weiterhin ist zu empfehlen, Schülerinnen
und Schüler in die Vorbereitung eines Hochschulbesuchs
einzubeziehen.
Vorbereitung
Die Vorbereitung des Besuchs einer Hochschulinformationsveranstaltung
sollte in Gruppen stattfinden (während eines
Projekttages oder in Doppelstunden), wobei - je
nach schulischen Voraussetzungen - unterschiedliche
Organisationsformen gewählt werden können: |
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jahrgangsübergreifend, |
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nach Tutandengruppen, |
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nach Neigungs-
bzw. Interessengruppen (inhaltlich oder studienfachorientiert). |
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Eine Vorbereitung in Gruppen ist
sowohl aus organisatorischen als auch aus methodisch-didaktischen
Gründen zu empfehlen.
Sie ermöglicht aufgrund der anzunehmenden
oftmaligen Veränderungen bei Schülerinnen
und Schülern (fachliche Schwerpunkte/Interessen/Motivation/etc.)
und beim Lehrerinneneinsatz eine flexible Gestaltung,
ohne dass der Organisationsrahmen grundsätzlich
verändert werden muss.
Didaktisch/methodisch bietet die Vorbereitung
in Gruppen u.a. folgende Vorteile: |
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Einbeziehung der
Schülerinnen und Schüler im Sinne
von großer Selbständigkeit bei
der Thematisierung rationaler, emotionaler
und sozialer Komponenten im Orientierungsprozess. |
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Einübung
im selbständigen Umgang mit vielfältigen
Informationsangeboten (z.B. „Studien-
und Berufswahl“ , „Blätter
zur Berufskunde“, Internet u.a.). |
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Berücksichtigung
des durchaus unterschiedlichen Entwicklungsstandes
bzw. der mannigfaltigen Orientierungen und
Interessenlagen bei den Schülerinnen
und Schülern. |
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Bei Informationsveranstaltungen,
die eine Auswahl von verschiedenen Angeboten möglich
machen, sollten die Schülerinnen und Schüler
das jeweilige Programm einsehen können (entweder
in der Print- oder Online-Version). Davon ausgehend
könnten folgende Aufgaben - einzeln oder
in Kombination - bearbeitet werden: |
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Erstellen eines
Stundenplanes (Wahl von mindestens zwei Pflichtveranstaltungen
je Tag) etwa eine Woche vor dem Hochschulbesuch. |
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Klärung organisatorischer
Fragen (Wege/Entfernungen, Bahnverbindungen,
zeitliche Vorgaben u.ä.). |
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Formulierung von
Erwartungen/Wünschen an den Besuch (am
besten schriftlich), z. B.: Informationsschwerpunkte,
beabsichtigte Erkenntnisse zu Studienfächern/
-bereichen, Studienbedingungen, Beschäftigungsprognosen,
Bewerbungsverfahren u. a. |
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Anhand der aktuellen
Ausgabe von „Studien und Berufswahl“,
einschlägigen Heften von „Abi“;
u. a., eventuell auch mit einem Besuch im
Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur
(BIZ) können in der Vorbereitung Informationen
und Fragen zu einzelnen Studiengängen
erarbeitet werden. Die Schülerinnen und
Schüler gewinnen auf diese Weise auch
einen praxisorientierten Zugang zu den Materialien. |
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Ein Fragebogen/Fragenkatalog
(Leitfaden für den Besuch) sollte für
Nachfragen/ Gespräche vorbereitet werden. |
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| Im Rahmen einer derartigen Vorbereitung
können „unmotivierte“ Schülerinnen
und Schüler, die meinen zu wissen, dass sie
nicht studieren und eher auf eine betriebliche Ausbildung
orientiert sind, einbezogen werden: |
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durch Suchaufträge
zu verwandten Studienfächern mit Praxisbezug, |
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durch Ermittlung
von Fortbildungsmöglichkeiten für
Lehrberufe. |
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Durchführung
Es sollte sichergestellt sein, dass Schülerinnen
und Schüler Informationsveranstaltungen der
Hochschulen in Begleitung der an der Vorbereitung
beteiligten Lehrkräfte besuchen. Insbesondere
gilt dies, wenn es sich hierbei um Gruppenveranstaltungen
wie z. B. Hochschulinformationstage oder Vergleichbares
handelt.
Für die Begleitung der Schülerinnen
und Schüler durch Lehrkräfte gibt es
eine Reihe von Gründen. Z. B. diese: |
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die Teilnahme
von Lehrerinnen und Lehrern erhöht in
den Augen der Schülerinnen und Schüler
den Stellewert der Veranstaltungen, |
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die Teilnahme
der Lehrerinnen und Lehrer an den Veranstaltungen
ist eine wesentliche Voraussetzung für
die Nachbereitung, |
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für die Lehrkräfte
besteht durch den Besuch der Veranstaltungen
eine Möglichkeit zur Weiterbildung, |
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der Besuch kann
zur Aktualisierung des eigenen Bildes von
Studium und Studienbedingungen beitragen. |
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Grundsätzlich sollten auch
diejenigen Schülerinnen und Schüler
an den Informationsveranstaltungen teilnehmen,
die nicht an einem Studium interessiert sind.
Häufig signalisiert ein Desinteresse auch
Probleme bzw. Unsicherheit im Entscheidungsprozess
der Studien- und Berufswahl.
Es ist sinnvoll, mit diesen Schülerinnen
und Schülern besondere Veranstaltungsangebote
auszusuchen, die sich z. B. mit der Entscheidungsproblematik
für oder gegen ein Studium, mit praxisbezogenen
Studiengängen beschäftigen.
Nachbereitung
Zeitrahmen und Formen der Nachbereitung sollen
in den Schulen entschieden werden. Möglich
sind: Projekttag, fachbezogene Gruppenveranstaltungen
(LK-Ebene), Tutandenveranstaltungen.
Die Nachbereitung des Besuchs von Hochschulinformationsveranstaltungen
ist unter drei Gesichtspunkten sinnvoll und erforderlich.
1 . Multiplikation der Erfahrungen
Die Nachbereitung sollte die vielfältigen,
aber individuellen Erfahrungen für viele
Schülerinnen und Schüler verfügbar
machen. Sie ist auch zum „Frustabbau“
bei individuellen negativen Erfahrungen geeignet.
Mögliche Formen/Foren könnten sein: |
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Vorbereitungsgruppen
(für nachfolgende Jahrgänge), Gesprächskreise,
Tutandentreffen etc., |
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Bericht in der
Schülerzeitung oder |
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Bericht im Schuljahrbuch, |
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Wandzeitungen,
Ausstellungen o. ä., |
 |
Veranstaltungen
mit Studienberater/-innen oder Abiturientenberater/-innen. |
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2. Rückkoppelung
Ein feed-back der Erfahrungen der Schülerinnen
und Schüler, aber auch der begleitenden Lehrkräfte
in bezug auf den Verlauf der besuchten Veranstaltungen
ist wichtig für die jeweilige Hochschule
(Optimierung der Programme) und für die Schule
zur Verbesserung der Vorbereitung, Durchführung
und Nachbereitung.
überprüft werden sollten: |
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Inhalte (Informationsgehalt) |
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Atmosphäre
( Art der Vermittlung in den Veranstaltungen,
Informationsbereitschaft bei Nachfragen) |
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Organisation (Zeitplan,
räumliche Orientierung, Service-Angebote) |
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3. Impulse zur weiteren Aktivität
bei der Studien- und Berufswahl
Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler
dazu anzuregen, sich mit ihrer Zukunftsplanung
(Studium und Beruf ) auseinander zu setzen. Informationen
und Anregungen, die sich aus dem Besuch einer
Informationsveranstaltung ergeben haben, sollten
vertieft werden, erkannte Defizite planvoll beseitigt
werden.
Die Schule hat dazu u. a. folgende Möglichkeiten: |
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Information über
und Aufforderung zur Wahrnehmung weitere(r)
Angebote (z. B. nach Teilnahme an einem allgemeinen
Hochschulinformationstag Besuch von regulären
Lehrveranstaltungen im Schnupperstudium, studieren
live, Studium zum Anfassen;
Exkursionen mit Leistungskursen in Fachinstitute
usw.), |
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Anregung zur gezielten
Auseinandersetzung mit vielfältigen Informationsmaterialien
(z. B. Studienführer, kommentierte Vorlesungsverzeichnisse
u. a.), |
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ggf. Wahrnehmung
des Angebots von Hochschulen, Professorinnen
und Professoren in Leistungskurse einzuladen |
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Schlussbemerkung
Eine derartige Vorbereitung, Durchführung
und Nachbereitung des Besuchs von Hochschulinformationsveranstaltungen
ist besonders ergiebig, wenn sie Teil eines Gesamtkonzeptes
der Schulen zur Studien- und Berufsorientierung
ist (Jahrgang 9 - 12/13)
So kann die Schule dazu beitragen, dass den Schülerinnen
und Schülern die notwendigen allgemeinen
Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt werden,
die für eine sinnvolle und erfolgreiche Studien-
und Berufswahl wichtig sind. Sie kann sie darauf
vorbereiten, eigenverantwortlich und sachkundig
wichtige Entscheidungen für ihre Berufs-
und Lebensplanung zu treffen. |
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* Erstellt auf der Grundlage:
„Handreichung für Schulen zur Vorbereitung,
Durchführung und Nachbereitung der Hochschulinformationstage
(HIT)“. Folgende Personen haben daran mitgewirkt:
Michael Bax, Zentrale Einrichtung für Weiterbildung
der Universität Hannover (ZEW)
Günter Böttger, Gymnasium Adolfinum Bückeburg
Dieter Gerland, Wilhelm-Raabe-Schule Hannover
Swantje Gertner, Zentrale Studienberatung (ZSB,
U Hannover)
Siegfried J. Hoge, Zentrale Studienberatung (ZSB,
UH)
Jutta Johlmann, Zentrale Studienberatung (ZSB, UH)
Harry Kokot, Hölty-Gymnasium Wunstorf
Elke Mittag, Zentrale Studienberatung (ZSB, UH)
Winfried Ratthey, Fachberater der Bezirksregierung
Hannover
Gertraude Schniedermeier, Zentrale Studienberatung
(ZSB, UH) |
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Check-Liste für die
Teilnahme an Hochschulinformationsveranstaltungen
Vorbereitung |
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Informationen
sammeln über mögliche Hochschulinformationsveranstaltungen
und Auswahl (Internet oder in Absprache mit
den Ansprechpartnerinnen und partnern
in den Studienberatungsstellen. |
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Ggf. Programme
anfordern. |
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Ggf. Terminabsprache
mit der veranstaltenden Hochschule (oftmals
mehrere Monate im voraus). |
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Organisation des
Besuchs klären (Fahrt etc.). |
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Ggf. Materialien
zusammenstellen für den Unterricht. |
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Ggf. Stundenplan
für den Besuch mit den Schülerinnen
und Schülern erstellen. |
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Ggf. Besuch des
BIZ. |
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Leitfaden (Fragenkatalog)
mit den Schülerinnen und Schülern
für den Besuch erstellen. |
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Durchführung |
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Betreuung der
Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte. |
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Ggf. Teilnahme
an besonderen Veranstaltungen für Lehrkräfte. |
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Nachbereitung |
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Ggf. Auswertungsbögen
durch Schülerinnen, Schüler und
begleitende Lehrkräfte bearbeiten und
abgeben. |
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Erfahrungen der
Teilnehmenden zusammenstellen und in geeigneter
Form veröffentlichen. |
 |
Feedback an die
Veranstalter geben. |
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Vorbereitung von
und Ermutigung der Schülerinnen und Schüler
zu weiteren Aktivitäten im Studien- und
Berufswahlprozess. |
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